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Pressemitteilung Wildkatzendorf Hütscheroda: 50.000 Besucher im Wildkatzendorf Hütscheroda

Das Wildkatzendorf Hütscheroda freute sich heute über einen besonderen Gast:

Die 44jährige Dagmar Herzog aus Marburg mit ihrem Labrador-Mix „Flora“ waren die 50.000 Besucher im Wildkatzendorf Hütscheroda.

Claudia Wilhelm, Geschäftsführerin der Wildtierland Hainich gGmbH, begrüßte die Gäste persönlich und überraschte sie mit freiem Eintritt und einem „katzigen Präsent“. Dazu gehörte der Kalender „Wildkatzen 2014“, ein Katzenportrait und ein Wildkatzendorf-Pin.

Auch Tierpfleger Jens Bawey erwartet die „Ehrengäste“ auf der Wildkatzenlichtung.

Nach der Schaufütterung begaben sich Frau Herzog und Begleitung auf den Wildkatzenpfad. Dieser lockt vor allem jetzt – vom Aussichtsturm „Hainichblick“ streift der Blick über die bunt gefärbten Wälder.

Dagmar Herzog wählte das Wildkatzendorf für den Abreisetag aus. Sie verweilte bereits einige Tage in der Welterberegion Wartburg Hainich. Das „Graue Schloß“ in Mihla lockte zum „Genuß-Wandern“ – bereits zum zweiten Mal. „Sie liebt den Hainich – vor allem wegen der ausgedehnten Buchenwälder und natürlich auch, weil Flora auf ihre Kosten kommt“, so Herzog. Zu Hause wartet dann Katze „Schneeflocke“ auf die Rückkehr – also kurz um der 50.000 Besucher war richtig gewählt!

Das Wildkatzendorf Hütscheroda hat noch bis 31.10.2013 täglich von 09.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Für die anstehenden Herbstferien gibt es noch ein Tipp: Am 25.10.13 findet ab 16.30 Uhr unsere Veranstaltung „Ich geh mit meiner Laterne…“ statt. Jeder Gast kann seine individuelle Tierlaterne gestalten und bei einem kleinen Spaziergang zur Wildkatzenlichtung ausprobieren! Neben dem Eintritt fällt ein kleiner Unkostenbeitrag für das Material an (3-5 €).

Claudia Wilhelm

Geschäftsführerin der Wildtierland Hainich gGmbH

Pressemitteilung Nationalpark Hainich

Commerzbank-Praktikantin zum letzten Mal mit Schulklassen unterwegs

Neue Bewerbungsphase für Commerzbank-Umweltpraktikum ist am

15. Oktober angelaufen

Lina Häfferer ist seit April diesen Jahres Commerzbank- Umweltpraktikantin im Nationalpark Hainich. In dieser Woche geht nun eine ereignisreiche Praktikumszeit zu Ende.

Viele spannende, schöne aber auch anstrengende Wochen liegen hinter ihr. Für Lina war die Umweltbildungsarbeit im Nationalpark nicht ganz neu. Drei Jahre zuvor war sie bereits im Freiwilligen Ökologischen Jahr hier tätig und konnte viele Erfahrungen sammeln. In den letzten Wochen gab sie ihr Wissen an die neuen FÖJler im Nationalpark weiter, leitete sie auf Führungen an und zeigte ihnen ihre Lieblingsorte im Nationalpark.

In den letzten 6 Monaten hat Lina fast täglich auf Waldführungen Schülern die Nationalparkidee näher gebracht, Tiere und Pflanzen gezeigt und großartige Naturleistungen erklärt.

Einige große Erlebnisse hat sie in ganz besonderer Erinnerung. „Ich denke davor allem an  die Fahrt mit den Hainich-Junior Ranger in den Naturpark Schlaubetal zum Bundesweiten Junior Ranger Treffen“ sagte Lina Häfferer,“ an die Kinderkulturnacht in Eisenach  oder die Kinderkult-Messe im Frühjahr in Erfurt. Das hat alles total viel Spaß gemacht.“

Im Nationalpark wird Lina fehlen. Doch den Hainich wird sie in ihrer Freizeit noch oft genießen.

Die Commerzbank ermöglicht auch im Jahr 2014 insgesamt 50 Studierenden aller Fachrichtungen ein spannendes Praxissemester in den schönsten Landschaften Deutschlands. In insgesamt 25 teilnehmenden deutschen Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten zwischen Nordsee und Alpen können die Teilnehmer ein mehrmonatiges Praktikum absolvieren. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und sorgt für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung.

Am 15. Oktober ist die Bewerbungsphase für die Praktikumszeit 2014 angelaufen! Wer also Student oder Absolvent ist, kann sich unter www.nationalpark-hainich.de/informieren/umweltpraktikum über das Praktikum im Nationalpark Hainich informieren und sich unter www.umweltpraktikum.com bewerben. Dort finden sich auch alle anderen Einsatzorte in den Nationalen Naturlandschaften.

Rüdiger Biehl

Stellv. Nationalparkleiter

Schöne Wanderziele in der Region

Ein bisschen Grusel ist ja schon dabei, stellt man sich vor, was hier geschehen ist: Im Lotzengrund unterhalb der Burg Haineck bei Nazza befand sich früher der Hinrichtungsplatz des Gerichtes der Herren von Hopffgarten, die seit Beginn des 16. Jahrhunderts auf der Burg saßen.

Eine erste Hinrichtung ist für das Jahr 1551 bezeugt. Nach der Lutherischen Reformation kam es zur Entstehung der Wiedertäuferbewegung, einer radikale Auslegung der neuen Lehre. 1551 kam es um Georg Schuchardt und den in den Vogteidörfern wirkenden Klaus Ludwig zu einer regelrechten Verschwörung der “Blutsfreunde”, wie sich diese besonders radikale Gruppierung nannte. Zu den Anführern gehörte auch ein Klaus Bach aus Nazza in der Gerichtsbarkeit der Herren von Hopffgarten. Die adlige Gerichtsbarkeit zerschlug die Verschwörung und verhaftete Dutzende der Täufer. Georg Schuchardt wurde nach mehrfacher peinlicher Befragung im September 1551 auf dem Creuzburger Richtplatz verbrannt und Klaus Bach aus Nazza musste einen Monat später den gleichen Weg gehen. Seine Verbrennung erfolgte auf dem Hoffgartenschen Richtplatz im Lotzengrund unterhalb der Burg Haineck.

Heute erinnert an dieser Stelle ein Gedenkstein mit Inschriftentafel an die Vorgänge, besonders aber daran, dass im Lotzengrund auch mehrfach angebliche Hexen verbrannt wurden. 1568 musste Liese Lutz den Feuertod sterben. Besonders spektakulär war der Fall der Barbara Hager aus Neukirchen, die hier, wie die Tafel vermeldet, 1671 den “reinigenden Flammen” übergeben wurde.

Der vom Burgverein Nazza aufgestellte Gedenkstein an der von Hopffgartenschen Richtstätte. 

Auch die neue lutherische Lehre ging von der Existenz von Hexen aus und nach 1525 erreichte die Hexenverfolgung in Thüringen sogar nochmals einen schaurigen Höhepunkt.

Für die Herren von Hopffgarten auf Haineck hatten die Unruhen um die Wiedertäufer mit der Hinrichtung des Klaus Bach noch kein Ende gefunden. Die Spätphase der Bewegung ist durch Hans Dohn, einem Schafknecht aus Lauterbach in der Herrschaft der Hopffgartens geprägt. Über 20 Jahre hielt er die Gerichte in Aufregung, ihm gelang 1564 sogar die Flucht aus dem Kerker, ehe ihm im Jahre 1584 schließlich der Prozess gemacht wurde und er ebenfalls den Feuertod sterben musste. Bis zuletzt blieb de ansonsten wirren radikal-religiösen Auffassungen anhängende Dohn seiner Überzeugung treu.

Übersichtstafel am Parkplatz Mosers´Ruh. 

Den Barbara Hager Stein erreicht man, wenn man vom Hainichrennstieg aus den Lotzengrund betritt, etwa 1,4 Kilometer, von Nazza aus den gut begehbaren Weg durch den Grund nutzt oder vom Burgparkplatz an Mosers´Ruh den gut beschilderten Weg ins Nachbartal einschlägt.

Überhaupt der Parkplatz an Mosers Ruh´, dort stößt man auf eine sehr übersichtliche Tafel, die neben der Haineck auch den Barbara Hager Stein und andere Wanderziele anschaulich vorstellt.

– Rainer Lämmerhirt –

Informationen des Tourismusbüros der VG Mihla

Ein neues Angebot

Immer Mittwochs „Seniorentag“ im Wildkatzendorf Mittwochs ist „Seniorentag“ im Wildkatzendorf Hütscheroda. Senioren, welche an diesem Tag die Wildkatzenscheune und die Wildkatzenlichtung besuchen möchten bezahlen anstatt 5,50 € nur 3,50 € Eintritt. Das Angebot gilt nicht an Feiertagen.

Direkt vor der Wildkatzenscheune befinden sich Parkplätze für Menschen mit Einschränkungen. Die Wildkatzenscheune ist barrierefrei. Auch die Zufahrt zum Wildkatzengehege ist nach Absprache möglich.

Öffnungszeiten Wildkatzendorf Hütscheroda

  • vom 01.04. – 31.10.   täglich von 09.00 – 18.00 Uhr
  • vom 01.11. – 31.03.   Samstag, Sonntag und Feiertage   

                                          von 10.00 – 16.00 Uhr

geschlossen am 24.12. und 31.12.

Pressemitteilung des Tourismusverbandes der Welterberegion Wartburg Hainich e.V.

Ab Ostern verbinden ein Event-Bus und ein Wanderbus die Welterbestätten Wartburg und Hainich Weberstedt.

Frühlingszeit ist Wanderzeit. Schnee und Kälte lassen jedoch derzeit noch nicht erahnen, was die Frühlingssonne in wenigen Tagen im Hainich schafft. Wenn der Schnee schmilzt und die warmen Sonnenstrahlen durch die hahlen Äste der Buchen dringen, verwandelt sich der Nationalpark Hainich in kürzester Zeit in ein Blütenmeer.

Auf allen Wanderwegen können die Blütenteppiche der verschiedenen Frühblüher wie Märzenbecher, Leberblümchen, Buschwindröschen, Bärlauch und viele mehr bestaunt werden.

Zahlreiche thematische Wandertouren bietet der Nationalpark Hainich in seinem Veranstaltungsprogramm an. Mit den ausgebildeten Naturparkführern starten Sie von den Wanderparkplätzen auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise in das Schutzgebiet.

Vom Baumkronenpfad genießt man einen einmaligen Blick auf die Blütenteppiche und in der Schauanlage des Wildkatzendorfes kann man beobachten, wie sich die Wildkatzen in den wärmenden Sonnenstrahlen räkeln. Bei einer Wanderung auf dem 7 km langen Wildkatzenpfad kann man bei guter Sicht vom Aussichtsturm ,,Hainichblick” die Wartburg sehen. Das stolze Wahrzeichen der Stadt Eisenach, die Wartburg, bietet zahlreiche kulturelle Veranstaltungen an.

Von Ostern bis zum 31.10. verbindet der Wanderbus das UNESCO Weltkulturerbe Wartburg mit dem UNESCO-Weltnaturerbe Hainich. Naturliebhaber und Kulturinteressierte können zwischen der Thiemsburg und der Stadt Eisenach mit dem Bus pendeln und so den Baumkronenpfad, das Wildkatzendorf Hütscheroda und die Wartburg  bequem erreichen. Mit dem Umweltticket können die Fahrgäste von Bad Langensalza oder Eisenach in den Nationalpark Hainich fahren. Es beinhaltet die Hin- und Rückfahrt und den Eintritt am Baumkronenpfad. Für die Fahrgäste von Eisenach ist ein Zwischenstopp im Wildkatzendorf Hütscheroda möglich, bevor sie dann mit dem nächsten Bus die Weiterfahrt zum Baumkronenpfad antreten. Das Umweltticket kostet ab Bad Langensalza 9,50 € und ab Eisenach 13,00 € pro Erwachsenen. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen einen ermäßigten Fahrpreis.

Der Event-Bus verbindet erstmalig durch den Tourismusverband auserwählte Veranstaltungen, die Städte Mühlhausen, Bad Langensalza und Eisenach sowie

touristische Ziele der Welterberegion Wartburg Hainich mit einander. lnteressierte können bequem mit dem Bus z.B. eine Naturführung kombiniert mit einer Fahrt in der Tschu-Tschu-Bahn entlang des Nationalparks Hainich, das Mittelalterstadtfest in Bad Langensalza oder den UNESCO-Welterbetag in Craula erreichen.

Die Abfahrtzeiten und -ort des Event-Busses werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

lnformationen zu den Fahrplänen erhalten Sie bei den Busunternehmen Reise Schieck und Regionalbusgesellschaft Unstrut-Hainich- & Kyffhäuserkreis mbH, dem Tourismusverband der Welterberegion Wartburg Hainiche.V., in den Touristinformationen sowie den lnformationsstellen des Nationalparks Hainich und der Wartburg.

Service Qualität in der Welterberegion Wartburg Hainich

Welterberegion Wartburg Hainich. Das Jahr 2017 hat die Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. zum Themenjahr „UNESCO-Welterbe in Deutschland – Natur, Städte und Denkmäler“ ernannt. Damit rücken die momentan 38 anerkannte Kultur- und Naturdenkmäler in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Auch Thüringen profitiert von diesem Themenjahr. Finden sich doch nicht nur Weltkulturerbestätten wie die Wartburg, sondern auch das Weltnaturerbe Hainich in der Mitte Deutschlands. Noch mehr Besucher als ohnehin bereits dürfte es im nächsten Jahr in die Welterberegion Wartburg Hainich ziehen: Sind doch Weltkultur und Weltnaturerbe quasi nur einen Wildkatzensprung voneinander entfernt.

Neben dem Genießen von Kultur und Natur ist es für in- und ausländische Gäste entscheidend, dass Sie sich Wohl- und Willkommen fühlen. Jeder Gast, der in die Welterberegion Wartburg Hainich kommt, soll damit ein möglichst flächendeckendes, hohes Maß an ServiceQualität genießen. Die Weiterempfehlung bzw. sein Wiederkommen sind damit so gut wie garantiert.

Damit das gelingt wurde in enger Zusammenarbeit des DEHOGA Thüringen e. V. und dem Tourismusverband der Welterberegion Wartburg Hainich die Qualitätsoffensive ServiceQualität Deutschland in der Region verstärkt. Sämtliche Betriebe, die Kundenkontakt pflegen, können Mitarbeiter im Rahmen eines ServiceQualitäts-Seminars ausbilden lassen. Das gewonnene Wissen findet dann direkt im Betrieb Anwendung: Mit der Kundenbrille durch’s eigene Unternehmen gehen, bemerken, an welchen Stellen es hakt und Verbesserungen abzuleiten stehen im zweiten Schritt auf der Agenda. Stück für Stück wird damit die ServiceQualität im Betrieb optimiert und das merken auch die Gäste.

So wurden am 25.11.2013 auf der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes der Welterberegion Wartburg Hainich Zertifikate übergeben. Das Ferienhaus „Rosen-Ambiente“ wurde mit 5 Sternen vom DTV für die nächsten 3 Jahre nachzertifiziert. 8 weitere von somit insgesamt 30 zertifizierten Betrieben der Region wurden mit der ServiceQualität Stufe I ausgezeichnet.

Die ServiceQualität steht zukünftig für folgende Betriebe nicht nur als Siegel an der Eingangstür, sondern wird auch gelebt:

–         Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH

–         Thüringentherme, Mühlhausen

–         Restaurant ‚Zur Quelle‘, Mühlhausen

–         Bootsverleih am Schwanenteich, Mühlhausen

–         Campingplatz am Schwanenteich, Mühlhausen

–         Tourist Information Mühlhausen

–         Rennstieg-Hotel Rettelbusch & Waldgasthof „Hainich Haus“, Kammerforst

–         Landgasthof „Alter Bahnhof“, Heyerode

Neues Veranstaltungsprogramm des Nationalparks Hainich erhältlich

MITMACHEN – so lautet der Name des Veranstaltungsprogrammes, in welchem der Nationalpark Hainich seinen Besuchern jährlich aufs Neue spannende, aufschlussreiche und vielfältige Veranstaltungen anbietet. Der Name ist Programm. Bei 118 verschiedenen Veranstaltungen, welche im Welterbejahr 2014 angeboten werden, kann jeder etwas nach seinen Wünschen und Interessen finden und – MITMACHEN.

Über das ganze Jahr verteilt, werden an den Wochenenden, an Feiertagen und in den Ferien geführte Wanderungen, Führungen, Vorträge, Kutschfahrten oder auch Workshops und Forschertage angeboten. Ob bei einer „Vogelstimmenwanderung“, auf „Spurensuche“ oder auf der Wanderung „Frühlingspracht im Urwald“, für jeden ist im neuen MITMACHEN etwas dabei.

Grundsätzlich sind die Veranstaltungen für die Teilnehmer kostenfrei, nur für Material oder einen Imbiss wird ein kleiner Obolus erhoben.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat für das Jahr 2014 das Thema UNESCO Welterbe in Deutschland gesetzt. Auch Thüringen mit seinen vier Welterbestätten wirbt 2014 als „Welterbeland Thüringen“. Dadurch rücken die Kultur- und Naturdenkmäler in den besonderen Focus der Öffentlichkeit. In allen Veranstaltungen des neuen MITMACHEN wird deshalb die Anerkennung des Nationalparks Hainich als UNESCO Weltnaturerbe erläutert und hervorgehoben.

Die gedruckte Version des Programms ist ab sofort kostenlos in den Nationalparkinformationen und vielen touristischen Einrichtungen der Region erhältlich. Natürlich findet man die Veranstaltungen mit einer ausführlichen Beschreibung auch im Internet: www.nationalpark-hainich.de

Eine Verknüpfung zur interaktiven Wanderkarte bietet für jeden Besucher die Möglichkeit, seine Anreise zum jeweiligen Wanderparkplatz zu berechnen. Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann sich gerne bei der Nationalparkverwaltung unter 03603/390714 informieren.

Die Gestaltung des MITMACHEN als Übersichtskalender hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Monatsweise sind die Veranstaltungen, unterteilt in 12 verschiedene Kategorien, aufgelistet. Auf den ersten Blick sind die wichtigsten Informationen wie Treffpunkt, Uhrzeit oder Dauer der Veranstaltung zu erkennen. Wenn eine Anmeldung erforderlich ist, so ist dies in Verbindung mit der Angabe der Telefonnummer vermerkt.

Ein beträchtlicher Teil der Veranstaltungen wird durch ehrenamtlich tätige Nationalparkführer durchgeführt. Nicht zuletzt durch deren freiwilliges Engagement ist es überhaupt möglich, ein solch umfangreiches Programm anzubieten.

Alle Besucher und Bewohner der Welterberegion Wartburg Hainich sind eingeladen, regen Gebrauch von den spannenden und abwechslungsreichen Angeboten zu machen.

Rüdiger Biehl

Stellvertretender Nationalparkleiter

Ideen für Weiterentwicklung des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal gefragt

Alle Einwohner und Freunde der Naturparkregion Eichsfeld-Hainich-Werratal sind aufgerufen, ab sofort konkrete Projekte und Ideen zur Entwicklung des Naturparks vorzuschlagen. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz startete am 5. Dezember in Creuzburg dazu auch einen Ideenwettbewerb. Dieser ist ein Baustein zur Erarbeitung eines umfassenden Naturparkplans. „Bürgerbeteiligung ist die große Stärke unserer Naturparke. Die Menschen vor Ort können die Entwicklung gestalten, indem sie die Ziele eines Naturparks mit Leben füllen“, sagte Reinholz.

Bis zum 14. April 2014 können Vorschläge zum Wettbewerb „Spuren legen in meinem Naturpark“ eingereicht werden. Im Juni erfolgt dann die Prämierung der fünf besten Ideen. Wer danach sein Projekt selbst umsetzen möchte, kann bis zu 2.000 Euro Startkapital erhalten. Als Partner für den Wettbewerb konnten die Kreissparkassen Eichsfeld, Unstrut-Hainich, Wartburgkreis und Eichsfeld-Werke gewonnen werden. Nähere Informationen und die Teilnahmebedingungen findet man unter  www.naturpark-ehw.de/wettbewerb.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können auch in einer der thematischen Arbeitsgruppen, z. B. zu Tourismus oder Umweltbildung, mitarbeiten oder einfach das Gespräch mit der Naturparkverwaltung suchen. Ein externes Beratungsbüro wird den gesamten Erarbeitungsprozess begleiten und moderieren. Bis September 2015 soll der Naturparkplan stehen und Leitprojekte für die folgenden zehn Jahre definieren.

Schon heute arbeiten im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure zusammen: Kommunen, Behörden, Unternehmen, Vereine, Bildungseinrichtungen und engagierte Privatpersonen. Zum 20-jährigen Bestehen hatte der Naturpark im März 2012 als achte Nationale Naturlandschaft Thüringens eine rechtsverbindliche Verordnung erhalten. Weitere Informationen zum Naturparkplan erhält man unter www.naturpark-ehw.de/

Hintergrund

Der bereits 1990 initiierte Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal umfasst 85.800 Hektar in drei Thüringer Landkreisen sowie der Stadt Eisenach. Landschaftlich wird der Naturpark durch die drei Naturräume Obereichsfeld, Hainich und Werratal geprägt. Er zeichnet sich durch seine zentrale Lage in Deutschland sowie die Nähe zu kulturellen Zentren wie Heiligenstadt, Mühlhausen, Bad Langensalza und Eisenach aus. Von herausragender naturschutzfachlicher, aber auch touristischer Bedeutung ist der im Naturpark gelegene Nationalpark Hainich, der seit 2011 Bestandteil des Weltnaturerbes “Buchenurwälder der Karpaten und alte Buchenwälder Deutschlands” ist.

Rückfragen:          Sabine Pönicke, Naturparkverwaltung, Tel. 036 083/466 45

Neue Gebietsstruktur im Werratal rückt in greifbare Nähe

 

Einen fast historisch zu nennenden Beschluss fassten am Mittwochabend die Bürgermeister und VG-Vorsitzenden des Werratals auf der Creuzburg.

Die Verwaltungsgemeinschaften Mihla und Creuzburg sollen künftig zu einer großen VG verschmelzen. Das ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche zwischen VG Creuzburg, VG Mihla und der Stadt Treffurt.

Neu ist der Gedanke nicht. Bereits 2005 und 2007 wurde darüber diskutiert. Doch sinkende Einwohnerzahlen und eine immer schlechtere Finanzausstattung der Gemeinden brachten 2011 alle 11 Bürgermeister der Gemeinden, die beiden VG-Chefs sowie den Bürgermeister der Stadt Treffurt an einen Tisch um endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Die Kandidatur von Creuzburgs VG-Vorsitzenden René Weisheit als Bürgermeister in Berka/Werra brachte das Ganze dann mächtig in Fahrt. Ergibt sich doch hier bereits ein enormer Spareffekt, wenn der hauptamtliche Posten des VG-Vorsitzenden nicht wieder besetzt wird und auch keine Versorgungsansprüche entstehen. Das sehen auch die Bürgermeister der VG Creuzburg so und die VG Mihla ist bereit, der Fusion zuzustimmen. Landtagsabgeordneter Gustav Bergemann, die Kommunalaufsicht des Wartburgkreises und das Thüringer Innenministerium unterstützen die Bemühungen.

Allerdings ist auch allen Beteiligten klar, dass eine große VG nicht die endgültige Lösung ist. Man sieht es als eine Art „Verlobungszeit“ der Gemeinden an, um jetzt die Gunst der Stunde zu nutzen. In den kommenden 2-3 Jahren soll dann gemeinsam mit den Stadt- und Gemeinderäten sowie natürlich mit den Bürgern über Strukturen diskutiert werden, die der Region Creuzburg–Mihla-Treffurt für die nächsten 20 Jahre eine stabile und wirtschaftlich starke Entwicklung ermöglichen.

Anfang Mai soll allen Gemeinde- und Stadträten der Entwurf zur Fusion vorgestellt werden. Ziel ist, die Räte von den Vorteilen zu überzeugen und das Genehmigungsverfahren noch vor der Sommerpause auf den Weg zu bringen.

Die neue VG würde dann aus 11 Gemeinden bestehen:

Berka v.d.H., Bischofroda, Lauterbach, Mihla, Nazza, Frankenroda, Ebenshausen, Hallungen, Creuzburg, Krauthausen, Ifta

K. Hunstock

VG-Vorsitzende

Traumergebnis in historischer Sitzung

Das Dorfgemeinschaftshaus in Hallungen war am letzten Donnerstag ein Ort von besonderer Bedeutung. Die Gemeinschaftsversammlung der VG Mihla fasste einstimmig den Beschluss zur Erweiterung der VG um die Orte der VG Creuzburg.

Die Vorsitzende, Karola Hunstock wurde beauftragt, beim Innenministerium den Erlass eines entsprechenden Gesetzes zu beantragen. Stimmt der Thüringer Landtag diesem Antrag zu, könnte die VG zum 01.01.2013 aus 11 Kommunen mit insgesamt 11.144 Einwohnern bestehen. Die Chancen hierfür stehen gut, denn auch die VG Creuzburg und vorher schon alle 11 Gemeinden fassten ebenfalls diesen Beschluss, übrigens alle einstimmig!

Eine weitere wichtige Entscheidung war die Wiederwahl der VG-Vorsitzenden Karola Hunstock. Nach 11 Jahren läuft deren Amtszeit am 15.09.2012 aus. Einstimmig entschieden sich die Mitglieder gegen eine Neuausschreibung der Stelle. Bei der anschließenden Wahl erreichte Frau Hunstock das Traumergebnis von 100 %:

18 von 18 Stimmen.

Damit wird Hunstock im September ihre 3. Amtszeit als VG-Vorsitzende beginnen. Das bleibt sie auch, wenn zum 01.01.13 die Gemeinden der VG Creuzburg hinzukommen. Es findet dann nicht noch einmal eine Wahl statt.

Hunstock versprach auch weiterhin Kontinuität und Offenheit in der Verwaltung und äußerte sich zuversichtlich, dass die Nachbarn der VG Creuzburg sich rasch integrieren und sich eine gute Zusammenarbeit entwickeln wird.

Verwaltungsgemeinschaft Mihla